
Aus Angst, Gruppen könnten politische Ziele verfolgen, durften sich in der DDR keine Selbsthilfegruppen bilden. Dabei gab es auch damals schon viele Menschen, die bereit gewesen wären zu helfen und auch viele, die dankbar über Hilfe von außen gewesen wären.
Schon seit langer Zeit dachten einige Menschen in der Kinderklinik der Universität Halle über Möglichkeiten zur Verbesserung der psychosozialen Betreuung krebskranker Kinder und ihrer Familien nach und beschlossen zu handeln:
1991
Im Wartezimmer neben dem Zimmer der hämatologisch-onkologischen Sprechstunde findet die Gründung einer Selbsthilfegruppe statt, die am 28.4.1991 den „Verein zur Förderung krebskranker Kinder Halle (Saale) e.V.“ gründet.
1992
Der Verein hat im Juni seinen ersten öffentlichen Auftritt in Halle auf dem Marktplatz. Eine Elternwohnung in unmittelbarer Kliniknähe wird eingeweiht und mit Spenden eingerichtet. Der Verein bekommt seinen ersten Computer gespendet!
1993
Die Urologische Klinik Weidenplan ermöglicht es dem Verein kostenlos, ein Büroeinzurichten. Das erste Benefiz-Sommerfest und Benefiz-Konzert finden statt, beide Veranstaltungen werden von nun an jährlich wiederholt.
1994
Die Idee des Benefiz-Konzertes wird um eine anschließende Kunstauktion erweitert und erfolgreich durchgeführt. Das erste Familienseminar findet in Heldrungen statt. Dieses 3-tägige Seminar wird zu einem jährlich wiederkehrenden Ereignis.
1996
Die Idee eines Vereinshauses wird geboren, um mehr Platz und eine räumliche Trennung von der Klinik für die Kinder zu schaffen und weitere Übernachtungsmöglichkeiten für die Eltern zu bekommen. Die Villa in der Ernst- Grube-Str. 31 bietet die ideale Lösung.
1997 – 1998
Das Vereinshaus wird erworben und mit viel Mühe, Aufwand und ganz viel Hilfe von Freunden, Förderern und Sponsoren des Vereins in Stand gesetzt
1999
Eröffnung des Kinderplaneten am 27. Februar. Er bietet seitdem krebskranken Kindern und deren Familien Hilfe und Unterstützung in vielfältiger Form an. Der Vorstand beschließt, auch andere chronisch kranke Kinder sowie deren Angehörige zu betreuen, sofern es für die Krebskranken nicht von Nachteil ist.
Anbau eines Fahrstuhles, damit auch Patienten, die vorübergehend auf einen Rollstuhl angewiesen sind, uns besuchen können.
seit 2002
Der Verein übernimmt die Drittmittelfinanzierung der Psychologen-Stelle in der Kinderonkologie.
kurze Zeit später...
Der Verein erwirbt einen Bus, um auch mehr Kinder oder größere Familien zu transportieren, z.B. zu Veranstaltungen.
2007
Erneuerung der Terrasse (DKFW)
2008
Erneuerung der Treppe im Eingangsbereich (DKFW)
2009
Erneuerung des Fußbodens auf Etage des Büros (Andreas Franke)
2010
Neuer Fußboden für Spiel- und Bastelzimmer (DKFW), der leichter zu reinigen und somit besser für unsere Kinder geeignet ist.


Der Verein arbeitet seitdem weiter daran, seine Hilfsangebote vielseitiger und wirkungsvoller zu gestalten. Dazu gehören auch die ständigen Bemühungen um die Finanzierung des Hauses und der vielen Angebote.
Um eine kontinuierliche und anspruchsvolle Arbeitsweise abzusichern sind einige bezahlte Arbeitskräfte unbedingt erforderlich. Sie werden unterstützt von einer großen Anzahl ehrenamtlicher Helfer.
Der Verein ist mit den Jahren ständig gewachsen, sowohl in seinen Aktivitäten als auch zahlenmäßig. Zur Zeit hat er 103 eingetragene Mitglieder bzw. Fördermitglieder.
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Unterstützen Sie den Verein zur Förderung krebskranker Kinder. Vielen Dank.
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